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Ganztagsbetreuung gemeinsam gestalten

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Runder Tisch Schule in Wöllstadt

Die CDU Fraktion hatte zum Runden Tisch Schule in Wöllstadt eingeladen und alle Beteiligten waren gekommen. „Wir haben gemeinsam ausgelotet, wie wir die Schule und die Schülerbetreuung in Wöllstadt weiter voran bringen und deren tolle Arbeit auch für die Zukunft unterstützen können“, fasst CDU-Fraktionschef Oliver Kröker das Treffen zusammen.



Dass man gemeinsam erfolgreich sein kann, haben die Wöllstädter bereits vor eineinhalb Jahren eindrucksvoll bewiesen. Die drohende Raumnot für die Schülerbetreuung der Fritz-Erler-Schule im Ortsteil Ober Wöllstadt konnte abgewendet werden, als man sich am Runden Tisch der CDU mit allen Beteiligten zusammensetzte und Lösungsansätze erörterte, die später zu zielführenden Entscheidungen in den politischen Gremien der Gemeinde Wöllstadt geführt haben. Heute können in der Gartenstraße 15 die Kinder nachmittags betreut werden. Nun gelte es eine neue Herausforderung zu meistern, nachdem Lehrerkollegium und Elternschaft in der Schulkonferenz beschlossen haben, die Ganztagsschule für Wöllstadt ab Sommer 2019 einzuführen.

Neben Vertretern der Schülerbetreuung und der Eltern konnten die Christdemokraten die Schulleiterin der Wöllstädter Grundschule, Anja Wall, sowie Bürgermeister Adrian Roskoni begrüßen. Auch der Landrat des Wetteraukreises, Jan Weckler (CDU), war der Einladung gefolgt. Für die Christdemokraten nahmen außerdem Jürgen Schweitzer (Vorsitzender Haupt- und Finanzausschuss), Christof Westerfeld (Vorsitzender Sport-, Kultur- und Sozialausschuss) sowie Jürgen Pfannkuchen (Vorsitzender der Gemeindevertretung) teil.

Mit der Entscheidung für die Ganztagsbetreuung kann die Grundschule in Ober Wöllstadt erweitert werden, so Landrat Jan Weckler (CDU), der im Haushalt des Wetteraukreises 5,3 Mio € für den Ausbau vorgesehen hat. Ziel ist, dass auch die Grundschüler in Ober Wöllstadt bis zur vierten Klasse vor Ort unterrichtet und betreut werden können. Damit die beste Lösung für die Schüler auch umgesetzt werden kann, hatte Bürgermeister Roskoni bereits einen einstimmigen Beschluss der Gemeindevertretung im Gepäck, der vorsieht, 200.000 € für die Baurechtschaffung und Umlegung des Kanals zur Verfügung zu stellen einschließlich der benötigten Gemeindefläche, die für den Neubau erforderlich ist. Für die Bauzeit könnten einige Klassen übergangsweise in den dann frei werdenden Containern an der Bleiche unterrichtet werden. Von Seiten der CDU wurde angeregt, auch die Freifläche neben der Gartenstraße 15 für eine zeitweise Aufstellung von Containern zu prüfen.

Die Wöllstädter Fritz-Erler-Schule habe bereits den formellen Antrag zur Ganztagsschule gestellt, so deren Schulleiterin Anja Wall. Die offizielle Genehmigung werde zeitnah erwartet. In beiden Ortsteilen sollen ab dem kommenden Schuljahr die 4. Klassen an drei Tagen in der Woche bis 14.30 Uhr betreut werden. Das Lehrerkollegium arbeite mit großem Engagement an der Umsetzung. Frau Wall hob besonders die Unterstützung hervor, die die Schülerbetreuung in diesem Zusammenhang leiste. Man arbeite gemeinsam, offen, zielorientiert und mit viel Einsatz für die erfolgreiche Einführung des Ganztagsprogramms. Auch wenn zu Anfang noch nicht alle Kinder in den Genuss der Ganztagsbetreuung kämen, so hätte deren Einführung dennoch positive Auswirkungen auf alle Klassen.

Die größte Herausforderung gilt es von Seiten des Fördervereins für die Schülerbetreuung zu lösen, der mit der Umsetzung der Ganztagsschule sein bisheriges Konzept auf neue Füße stellen muss, um auch weiterhin den hohen pädagogischen Anforderungen gerecht zu werden. Im engen Schulterschluss mit der Schulleitung werde bereits an neuen Konzepten gearbeitet. In verschiedenen Arbeitsgruppen beschäftige man sich schon seit geraumer Zeit mit den Handlungsfeldern Organisation, Finanzen und Pädagogik, so der Vorsitzende des Fördervereins, Klaus Bergmann. Er stellte außerdem fest, dass durch die zu erwartenden finanziellen Mehrleistungen des Landes für die Ganztagsschule die Nachmittagsbetreuungskosten nicht vollständig abgedeckt werden könnten. Insbesondere die Betreuung an zwei Standorten müsse vom Land bei der finanziellen Ausstattung besonders berücksichtigt werden.

Die Vertreterin der Eltern, Corinna Ringkowski, verwies auf die große Unterstützung der Eltern  für die Einführung der Ganztagsbetreuung. Damit gehe außerdem eine finanzielle Entlastung der Eltern einher. Auch schätze man die hohe Qualität der Betreuung vor Ort.

Insbesondere für die Wöllstädter Vereine ergeben sich im Rahmen der Ganztagsschule neue Möglichkeiten, sich durch attraktive Angebote für die Kinder aktiv in die Betreuungsphase einzubringen. Erste Kontakte zu den örtlichen Vereinen wurden bereits von der Schulleiterin geknüpft.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass das Projekt Ganztagsschule nur dann erfolgreich sein wird, wenn der Wetteraukreis, die Fritz-Erler-Schule, der Förderverein, die Elternschaft und die Gemeinde Wöllstadt auch weiterhin Hand in Hand zusammenarbeiten. Die Christdemokaten sagten die Fortsetzung des Runden Tischs zu, um auch in Zukunft beste Lösungen für die Wöllstädter Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen. „Wir sind begeistert, wie hier mit tollem Engagement und großem Sachverstand gemeinsam ein hohes Betreuungsniveau erreicht wird“, erklärte der CDU Fraktionsvorsitzende Oliver Kröker abschließend.

 

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