Kostenlose Insektenhotels und Nistkästen: Infos zur Vergabe

Die von der CDU beantragten kostenlose Nistkästen und Insektenhotels kommen! Das hat die Gemeindevertretung im Oktober beschlossen. Die CDU Umweltwerkstatt hat sich bereiterklärt, die Verwaltung bei der Organisation zu unterstützen.

Wer kann was kostenlos bekommen?

Bürgerinnen und Bürger erhalten je Haushalt max. einen Nistkasten und ein Insektenhotel. Ortsansässige Vereine mit Außengelände, KITAs und Schulen im Gemeindegebiet, erhalten von der Gemeinde max. einen sog. Dreiermix und ein Insektenhotel. Ein Dreiermix beschreibt drei Nistkästen mit unterschiedlichen Fluglochgrößen (32mm, 28mm, Nisthöhle).

Bekommen alle Bürgerinnen und Bürger einen Nistkasten und ein Insektenhotel?

Die Gemeindevertretung hat die von der CDU beantragte Anzahl von Nistkästen und Insektenhotels auf jeweils 102 Stück reduziert. Dementsprechend ist es sinnvoll, frühzeitig eine Interessenbekundung abzugeben. Mehr dazu finden Sie weiter unten.

Wirklich kostenlos?

Ja, aber: Wer einen kostenlosen Nistkasten und/oder Insektenhotel haben möchte, muss sich bereiterklären, „Patin“ oder „Pate“ für dieses zu werden. Das bedeutet, die Patin oder der Pate müssen bereit sein, die Nistkästen im Februar 2023 zu installieren, die Nistkästen zweimal im Jahr zu reinigen (Mitte Oktober und Ende Februar) und der Natur- und Vogelschutzgruppe Wöllstadt e.V. im Oktober eines jeden Jahres Daten über das Vorhandensein von Brut im Nistkasten per E-Mail mitzuteilen. Soweit die Patenschaft ein Insektenhotel betrifft, ist dieses im März 2023 zu installieren.

Werde ich auch Eigentümer des Nistkastens / Insektenhotels?

Nein. Zum Schutz vor Missbrauch (Verkauf) bleiben die Nistkästen und Insektenhotels im Eigentum der Gemeinde Wöllstadt.

Wird es eine Einweisung für die Patinnen und Paten geben?

Ja. Bei Bedarf soll eine Einweisung der Patinnen und Paten erfolgen. Diesen soll zudem eine kurze Anleitung betreffend die Installation an einem geeigneten Standort und die Pflege ausgehändigt werden.

Wie kann ich mein Interesse an einer Patenschaft für einen Nistkasten und/oder ein Insektenhotel bekunden?

Der genaue Prozess ist noch unklar, die CDU Umweltwerkstatt hat aber der Gemeinde ihre Unterstützung angeboten. Dementsprechend nehmen wir Ihre Interessenbekundung und die anderer Bürgerinnen und Bürger bzw. Vereine, Schulen und KITAs entgegen. Sobald der genaue Prozess der Gemeinde geklärt ist, reichen wir Ihre Interessenbekundung weiter.

Hierfür bitte den nachstehenden Text kopieren und in eine neue E-Mail einfügen und die Felder vervollständigen. Danach die E-Mail senden an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Interessenbekundung Patenschaft

Name: [Vorname und Nachname]

Organisation: [keine / Schule / Kita / Verein -. Bitte auswählen]

Anschrift: [Straße und Hausnummer in Wöllstadt]

Interesse an: [Nistkasten / Insektenhotel / Nistkasten und Insektenhotel]

Mit dem Versand dieser E-Mail an die CDU Umweltwerkstatt zeige ich wie vorstehend befüllt mein Interesse an einer Patenschaft an und bewerbe mich entsprechend um Zuteilung eines Nistkastens bzw. Insektenhotels (je nach vorstehender Auswahl)

Erklärung zum Datenschutz:

Ich bin damit einverstanden, dass die CDU Wöllstadt (dies umfasst die CDU Umweltwerkstatt) meine persönlichen Daten an die Gemeinde und die von der Gemeinde organisatorisch eingebundenen Personen betreffend die Vergabe von Nistkästen und Insektenhotels weiterleiten darf. Zu diesem Zweck stimme ich auch der Speicherung und Verarbeitung meiner persönlichen Daten zu. Meine Zustimmung zur Nutzung meiner personenbezogenen Daten gilt insoweit auch gegenüber der Gemeinde und der von dieser organisatorisch  eingebundenen Personen betreffend die Vergabe  von Nistkästen und Insektenhotels. Ich habe das Recht, diese Einwilligung jederzeit ohne Angabe einer Begründung zu widerrufen. Weiterhin können erhobene Daten bei Bedarf korrigiert, gelöscht oder deren Erhebung eingeschränkt werden. Auf Anfrage erhalte ich eine detaillierte Auskunft über den Umfang der vorgenommenen Datenerhebung. Auch kann eine Datenübertragung angefordert werden, sollte ich eine Übertragung meiner Daten an eine dritte Stelle wünschen.

Mit freundlichen Grüßen

[Ihr Name]

 

FWG & SPD Beschluss rechtswidrig - Maulkorb wird zum Bumerang

Ein politischer Paukenschlag in Wöllstadt: Nachdem der „Maulkorbbeschluss“ von FWG & SPD die Kommunalaufsicht und den Hessischen Städte- und Gemeindebund beschäftigt hat, folgen nun Konsequenzen.
 
Der Gemeindevorstand hat Widerspruch gegen die umstrittene Verkürzung der Redezeit eingelegt. So etwas gab es in Wöllstadt seit mehr als 30 Jahren nicht mehr! Die CDU bedankt sich beim Gemeindevorstand für sein überparteiliches Eingreifen.
 
Aus Sicht der CDU muss eine freie Meinungsbildung in der Wöllstädter Gemeindevertretung möglich bleiben. Auch für Kritik aus den Reihen der Opposition muss Raum sein. Man kann nicht die zweitgrößte Fraktion derart "kaltstellen", wie FWG & SPD dies über ihren rechtswidrige Beschluss versucht haben.
 
Die Änderung der Geschäftsordnung steht nun am Donnerstag erneut auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung.
 

CDU Antrag: Barrierefreie Toilette für öffentliche Veranstaltungen

Eine barrierefreie Toilette soll her. Diese soll für alle öffentlichen Veranstaltungen in Wöllstadt kostenfrei zur Verfügung stehen, so ein Antrag der CDU. Neben der Anmietung und dem Erwerb soll auch die Anschaffung über eine interkommunale Zusammenarbeit geprüft werden. Auch soll geprüft werden, ob sich LOTTO Hessen und die Aktion Mensch an einer Anschaffung beteiligen würden.

Für die CDU versteht sich von selbst, dass in Wöllstadt niemand ausgegrenzt werden darf. Bei öffentlichen Veranstaltungen außerhalb von Versammlungsräumen geschieht dies aber oft unbewusst. Menschen mit Handicap bleiben der Veranstaltung mangels barrierefreier Toilette fern oder bleiben nicht so lange, wie sie eigentlich möchten. Vereine sollen daher die Möglichkeit haben, die barrierefreie Toilette kostenlos anzufordern.

Übrigens: Wussten Sie, dass die Sonnenblume seit 2016 in vielen Ländern symbolisch für versteckte Behinderungen steht? In diesen Ländern weist das Tragen einer Sonnenblume diskret darauf hin, dass eine Person zusätzliche Unterstützung, Hilfe oder etwas mehr Zeit braucht.

Für die Naherholung sollen Wege vervollständigt werden

Die CDU setzt sich für die Naherholung in Wöllstadt ein. So hat die CDU beantragt, den neben dem Neubaugebiet "Weingärten", hinauf zur B3a-Brücke führenden Weg bis Mitte 2023 auch auf dem noch geschotterten Stück zu asphaltieren. Es soll zudem geprüft werden, ob es weitere vergleichbare Weglücken gibt.

Zu einem attraktiven Naherholungsangebot gehört auch ein witterungsunabhängig gut zu benutzendes Wegenetz. Der genannte Weg wird sehr stark von Fußgängern und Radfahrern genutzt. Darunter fallen Menschen mit Rollatoren ebenso wie Eltern mit Kinderwagen oder Kinder mit ihren Kinderfahrrädern oder fahrbaren Spielzeugen. Immer wieder stürzen gerade Kinder im Gefälle, wenn sie vom fertigen Weg in das Schotterstück fahren.

Kritiker mögen hier auf eine weitere Versiegelung von Flächen verweisen. Aus Sicht der CDU geht hier aber die Sicherheit vor – zumal auf dem besagten Wegstück auch nichts wächst.

CDU Antrag: Einführung der KITA App "Stay informed"

Ob nun mit oder ohne von FWG/SPD verhängtem Maulkorb – die CDU bleibt auch in ihrer Rolle als "Opposition" die treibende Kraft in Wöllstadt. In einem aktuellen Antrag setzt sich die CDU erneut für Familien ein:

Der Gemeindevorstand soll bis zum Jahresende für die Kindertagesstätten der Gemeinde die App "Stay informed" lizensieren und einführen. Die CDU knüpft mit ihrem Antrag an die positiven Erfahrungen im evangelischen Kindergarten in Okarben an. Die App dient der Kommunikation zwischen Eltern und KITA-Leitung. So können beispielsweise Krankmeldungen vorgenommen werden, die automatisiert im System der KITA-Leitung eingetragen sind. Terminpläne, Ankündigungen, Anmeldeformulare für Ausflüge - für all das kann die App genutzt werden. Aushänge und Zettelwirtschaft sind nicht mehr notwendig. Das entlastet Eltern und KITA-Leitung. Natürlich soll die Einführung nicht ohne die Einbindung der KITA-Leitungen und die Eltern erfolgen.

Der Antrag soll zunächst im Sport-, Kultur- und Sozialausschuss beraten werden.